KREATIV SEIN: Intelligenz für Fortgeschrittene;-)

„Kreativität ist Intelligenz, die Spaß hat“ – das wusste schon Albert Einstein. Daher heute mein Manifest für mehr Kreativität;-)

Leider wird ‚kreativ sein‘ immer noch häufig belächelt. In eine Schublade gesteckt mit Begriffen wie Chaos, Träumerei oder Aussagen wie „zu viel Freizeit, oder was?“. 

Dabei ist Kreativität so wichtig, so viel mehr. Nicht nur in deiner Freizeit, auch im Job, in deiner Beziehung, in jeder Lebenslage. 

Es ist nicht Chaos, sondern im Gegenteil: Die Fähigkeit, viele verrückte Ideen zuzulassen, um dann die brauchbaren herauszufiltern und umzusetzen. Eben Intelligenz, die Spaß hat. Intelligenz für Fortgeschrittene;-)

Kreativität und kreativ sein

Also lass Träumereien und Gedankenspiele zu. Sie enthüllen dein wahres Ich, deine Bedürfnisse, deine Ziele

Und dann entscheide, welche davon es dir wert sind, Energie hineinzustecken.

Kreativität ist nämlich auch deutlich mehr als Talent. Klar: Talent ist hilfreich. Aber über deinen Erfolg entscheidet Übung, Disziplin und Fleiß.

Sei es eine neue Strategie bei der Arbeit, beim Musizieren, Malen, Schreiben, Backen, Holzwerken oder was auch immer: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Kreativität erfordert Hingabe, Zeit und Energie. Und die lohnt sich gleich mehrfach, denn: 

1. Kreativ zu sein macht dich frei 

Kreativität bedeutet Freiheit im Kopf. Frag doch statt „Warum?“ einfach mal „Warum eigentlich nicht?“ und du merkst: Aufgeschlossenheit tut gut, besonders in Krisenzeiten.

Flexibilität, Offenheit und Spontanität machen Spaß, eröffnen dir neue Wege, neue Erfahrungen und unbegrenzte Weitsicht.

In einer Beschäftigung aufzugehen, die nicht von vornherein festen Regeln unterliegt, lässt dich Erfüllung verspüren, neue Kraft tanken, den Kopf ‚frei machen‘. 

Du entwickelst gute Gefühle, erfährst Sinnhaftigkeit, tust (bspw. beim Musizieren) vielleicht sogar anderen damit etwas Gutes.

Ja – anders zu denken, zu experimentieren und neugierig zu sein kann auch mal nach hinten los gehen. Es macht dich angreifbarer, sensibler.

Aber das Wissen, wie viele Möglichkeiten du hast und die Erfahrung, dass du – allein durch deine Vorstellungskraft – Neues erschaffen kannst, ist etwas Wunderbares. 

Kreativ zu sein und kreative Gedanken zuzulassen befreit dich zudem vom Schubladen-Denken. 

So sind laut einigen Studien kreative Frauen taffer und kreative Männer weniger aggressiv als ihre Geschlechtsgenossen – und ein bisschen mehr Heterogenität und Toleranz können wir doch alle gebrauchen, nicht wahr?

Kurzum: Kreativität hilft dir, dich frei zu fühlen, dich zu entfalten, offener mit anderen Menschen umzugehen, dich weiterzuentwickeln – also traue dich alte Denk- & Handlungsmuster loszulassen & freue dich auf das, was kommt;-)

2. Kreativität macht dich reich 

Auch hier kann ich mich auf Studien stützen, die besagen, dass ‚kreativ sein‘ abstraktes und divergentes Denken sowie die Fähigkeit zur Problemlösung u.v.m. fördert.

Doch auch ohne viel nachzulesen ist klar: Die Möglichkeit, in verschiedene Richtungen zu denken, gibt dir beruflich wie privat viel mehr Handlungsspielraum.

Der Ideen- und Erfahrungsreichtum erweitert deinen Horizont und lässt dich auch auf ungewohntem Terrain nicht ziellos taumeln.

Kompetenzen wie Flexibilität, Teamfähigkeit, Improvisationsbereitschaft und Vielseitigkeit werden ausgebildet.

Diese zeugen von Intelligenz und gehören – früher mal verpönt – heute zu den wichtigsten Einstellungskriterien in Unternehmen.

Mein Studiengang Literatur-Kunst-Medien +Nebenfach, also das Studium mehrerer Fächer gleichzeitig, wurde bei der Gründung 2003 auch kritisch beäugt:

Macht man dann alles oberflächlich / nichts mehr richtig? Von wegen! Grundlagen sind wichtig, aber darüber hinaus braucht es Kreativität im Kopf.

Mir haben die unterschiedlichen Herangehensweisen in den verschiedenen Fächern sehr geholfen, Fragestellungen auf unterschiedliche Weise zu betrachten, querzudenken und so neue Lösungswege zu erarbeiten.

Heute ist das mehr denn je gefragt. Wenn du viele Tools kennst und überblickst, wann welche Methode am besten passt, bringt dich das ungemein voran.

Wenn du verschiedene Strategien im Kopf zulässt und auch kombinieren kannst, erschließen sich dir neue Denkmuster, die längst über innovative Unternehmen hinaus angewandt und gewinnbringend eingesetzt werden.

So bereichern kreative Denkanstöße Wissenschaft und Gesellschaft – und auch dich. Und das Beste: Es macht auch noch Spaß;-)

3. Kreativ zu sein macht dich selbstbewusst

Überlege mal: Sind es nicht genau die Zeiten im Leben, in denen du neue Wege gegangen bist oder Weichen gestellt hast, die dir am intensivsten in Erinnerung sind? Und haben nicht genau diese Momente dich mutiger, stärker, selbst-bewusster gemacht?

Das Bewusstsein, etwas Neues erschaffen zu können (und sei es „nur“ ein Rührkuchen) oder neue Wege zu gehen (sei es wortwörtlich oder im Kopf) gibt dir Stärke, Kraft und Zuversicht.

Indem du mehr ausprobierst (z.B. auch verschiedene Kreativitätstechniken) und ungewohnte Erfahrungen zulässt, lernst du dich viel besser kennen. Du weißt dann, was dir leicht fällt, was mit wenig Energieaufwand machbar ist, wo deine Schwächen liegen. 

Mit diesem Wissen kannst du besser handeln: Struktur finden, Prioritäten setzen. Kannst gelassen bleiben, wenn Unvorhergesehenes eintritt. Du bist wahrhaftig intelligenter, auch dir selbst gegenüber.

Es fällt dir auch leichter Risiken einzugehen, mutig zu sein, zu improvisieren und dazuzulernen (das werde ich heute mal wieder austesten, wenn ich mit einer Freundin in der Kirche singe;-))

Du wirst merken, wo du Motivation aufbringst, auch wenn nicht alles glatt läuft. Was deine Leidenschaft ist. Wofür du bereit bist zu fallen und wieder aufzustehen, Frust zu verspüren und dich durchzubeißen

Um danach umso stolzer und selbstbewusster zu sein, weil du deine Originalität auslebst, deinen Horizont erweiterst. Echte Begeisterung, Freude und Glückseligkeit erlebst.

Lasse dich auf dieses Wagnis ein, das Leben heißt. Und zwar das pulsierende, schöpferische, Sinn erfüllende, kreative Leben, nicht das nach Schema F;-)

Ich kann es dir nur empfehlen. Also: Trau dich! Überlege, was du schon immer mal machen wolltest. Schreib es auf. Fange es an. Sei intelligent, kreativ und lebe ein Leben, von dem du keinen Urlaub brauchst.

Viel Spaß dabei,

deine STEPH

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