STÄRKEN STÄRKEN: Erfolgreich durch Einzigartigkeit

So oft liegt unser Fokus darauf, was wir nicht können / verbockt haben / wo es besser hätte laufen können… Schule, Alltag, Werbung, ja: unser gesamtes Denken ist vorrangig darauf ausgerichtet.

Das will ich heute für dich ändern! Du sollst und musst dich nicht dauernd schlecht fühlen. Du darfst Dinge nicht können, Schwächen haben und dein Leben auf deine Stärken ausrichten. Deine Stärken stärken und gerade durch diese, dadurch entstehende, Einzigartigkeit Erfolg und Zufriedenheit erlangen.

Denn:

1. „Jeder ist ein Genie“

Stärken stärken Einstein

Albert Einstein bringt es mal wieder auf den Punkt. Wie ein Fisch, der auf Bäume zu klettern versucht, fühlte ich mich in der Vergangenheit auch schon häufig – sei es bei Sportübungen am Reck, beim Rechnen mit Buchstaben oder bei chemischen Formeln. 

Letzteres war ziemlich ungünstig am ernährungswissenschaftlichen Gymnasium mit Chemie-Leistungskurs – du kannst dir vielleicht vorstellen, wie fehl am Platz ich mich manchmal fühlte. Meine Stärken (Deutsch, Musik, Bildende Kunst,…) spielten dort keine bzw. kaum eine Rolle. 

Wie blühte ich im Studium auf, weil ich meine Fächer (Literatur-Kunst-Medien) selbst wählen konnte. Über Themen zu recherchieren und darüber zu schreiben machte mir großen Spaß. Die guten Noten waren nur eine logische Schlußfolgerung – ich lebte meine Stärken aus.

Auch heute werde ich häufig gefragt, warum ich mir dieses Blog-Schreiben (zusätzlich zum Full-time-Job ‚3-fach-Mama‘ mit zwei Kids davon noch ständig bei mir zu Hause) „antue“. 

Einfache Antwort: Weil es mir gut tut, mir Freude macht. Ich kann damit eine meiner Stärken ausleben, was mich auf Dauer ausgeglichener und zufriedener macht. 

Klar, für dich klingt Recherchieren und Schreiben vielleicht nach Strafarbeit… Du schraubst lieber an Motorrädern rum, organisierst Feiern, schreinerst oder pflegst deinen Garten?

Ganz egal, was es ist. Heute geht es darum, wie du den Fokus von deinen Schwächen zu deinen Stärken lenkst. Deine Stärken stärken kannst, um nachhaltig mehr Zufriedenheit und gleichzeitig Erfolg in deinem Leben zu etablieren.

Grundvoraussetzung ist, dass du dir deiner Stärken und Schwächen bewusst bist.

2. Was sind deine Stärken?

Sei es ein besonderes technisches Verständnis, analytisches Denkvermögen, viel Kreativität, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Empathie, viel räumliches Vorstellungsvermögen, eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, gutes Zeitmanagement oder deine Art, Menschen zu motivieren.

Frage dich, was dir leicht(er) von der Hand geht, was dir Spaß macht. Wo du Komplimente, Lob oder Bewunderung von anderen bekommst. In welchen Dingen du um Rat gefragt wirst. Was dir wichtig ist.

Wann wirst du bei anderen schnell ungeduldig (weil du es schneller/besser/einfacher machen würdest)? Welche Krisen hast du schon in deinem Leben gemeistert und wie?

Frage Menschen, die dich gut kennen, was sie an dir besonders schätzen und vor allem: Schau auch mal auf das, was du in der Vergangenheit schon erreicht hast.

Wenn du deine Stärken kennst und ausbaust, wirst du dich zufriedener und (sinn-)erfüllter fühlen. Du kämpfst nicht mehr gegen dich selbst und deinen scheinbaren Mangel, sondern setzt deine Kräfte aus einer positiven Kraft heraus ein.

Bist effizienter, von selbst heraus motivierter, entspannter, weil du Dinge auf deine Weise angehen kannst… mit anderen Worten: Du gewinnst Klarheit, Struktur (mit Herz;-) und damit jede Menge Zeit und Lebensqualität. 

Statt also viel Energie in das Verbessern von Schwächen zu stecken – wieso nicht einfach akzeptieren, dass wir nicht perfekt in allem sein können? Dass dieses ‚Ziel‘ auch gar nicht erstrebenswert ist?

3. Sei einzigartig

Einzigartig zu sein ist auf Dauer viel gesünder und erfolgreicher. Also: Sei du selbst mit all deinen Macken und Kanten, Vorzügen und Stärken. Oder wie Oscar Wilde sagte:

Stärken stärken Wilde

Ja, Schule und Alltag vermitteln dir, dass du möglichst gute Leistung in allen Bereichen bringen sollst. Dass du Schwächen durch besonders intensives Üben ausgleichen sollst.

Wenn du etwas selbst nicht hinbekommst sollst du Dienstleistung (wie Nachhilfe) oder Konsumgüter teuer dazukaufen, um ‚vollkommener‘ zu werden. Doch wofür eigentlich?

Du siehst: Ein solches Herumstacheln in unserer ‚Unvollkommenheit‘ ist durchaus auch ein marketingtechnisches Argument. Im Vergleich zu anderen bist du scheinbar im Mangel. Das sollst du ausgleichen,…

Die Wahrheit ist: Im Leben geht es nicht darum, sich mit anderen zu vergleichen und zu versuchen, alles gleich gut wie andere hinzubekommen. Vergleichen solltest du dich nur mit dir selbst und versuchen, jeden Tag ein Stück über dich selbst hinauszuwachsen, dich weiterzuentwickeln.

Wir sind nicht auf der Welt, um alles gleich gut zu können. Wir sind auf der Welt, um glücklich zu sein und andere glücklich zu machen.

Das geht am besten, wenn wir unsere Stärken ausleben. Unseren Beitrag leisten, indem wir tun, was wir gut können oder uns leichter fällt als anderen. 

Stärken sind darüber hinaus alles, was unser Innerstes widerspiegelt: Unsere Werte, Überzeugungen und damit alles, was uns ausmacht und antreibt. Uns Motivation schenkt (Energie gibt, nicht raubt), Gefühle in uns weckt. 

Das heißt nicht, dass diese Gefühle immer positiv sind oder wir keinen Aufwand betreiben sollen. Im Gegenteil: Es können durchaus Bereiche sein, in denen wir einfach geübt sind oder es uns das Üben wert ist.

Wie auch beim Kreativ sein geht es definitiv nicht nur um Talent und ein ‚Zufliegen‘, sondern auch um deinen Einsatz, deine Hartnäckigkeit, deine Disziplin und Erfahrungen.

Wer beispielsweise schon viel Verantwortung übernommen hat, wird sich sicher leichter damit tun, als jemand, der darin keine Übung hat. Dennoch kann es sich für dich lohnen, dich in dieser Hinsicht weiterzuentwickeln, in deine Stärken und Ziele zu investieren.

Nur tue mir bitte den Gefallen und beachte:

4. Das Pinguin-Prinzip

Pinguin-Prinzip von Hirschhausen

Ähnlich wie Einstein beschreibt das Pinguin-Prinzip von Eckart von Hirschhausen, dass es soviel sinnvoller und gesünder für dich ist, den Fokus auf deine Stärken zu lenken.

Dir klar zu werden, was dich ausmacht. Deine Stärken zu stärken, statt „an deinen Schwächen herumzudoktern“.

Nimm dir doch 3 Minuten Zeit und höre, wie Hirschhausen das erklärt:

Hier wird also nochmals deutlich: Nachhaltig erfolgreich und zufrieden wirst du nur, wenn du in der richtigen Umgebung schwimmst. Deine Stärken im beruflichen und privaten Umfeld ausleben kannst. Denn:

„Nutzt du deine Stärken, fallen die Schwächen weniger ins Gewicht.“ Was dich leichter durchs Leben gehen lässt. Dich motiviert, mit Sinn erfüllt, Leben lässt.

Mach dir noch einmal bewusst: Es geht nicht darum, gleich wie andere zu sein oder in allem gleich mittelmäßig.

Es geht darum, dass du weißt, wer du bist, was du kannst und wie du deinen Beitrag zur Gesellschaft leisten kannst.

Jeder Mensch hat eigene, besondere Fähigkeiten und Begabungen. Manchmal verlieren wir den Blick dafür oder jagen vermeintlichen Idealen hinterher. Aber für diese Fälle gibt es ja solche Blogbeiträge & Tipps wie bspw. den, Kreativitätstechniken auszuprobieren;-)

Frage dich also konkret, wie du heute und in Zukunft deine Stärken intensiver einsetzen kannst. Kämpfe nicht gegen dich selbst, sondern stehe für dich ein.

Stärke deine Stärken und du wirst einzigartig ☀️

Das wünsche ich dir von Herzen,

deine STEPH

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